#grüngehtdoch hat mit Aylin, Aurelia und Sophia, den Initiatorinnen von McEarth gesprochen.

Aylin, Sophia und Aurelia, Ihr seid die Initiatoren von dem Wandelkonzert „McEarth – ein Selbstbedienungsladen?“.
Wie kam es dazu, wie seid Ihr auf die Idee gekommen?
Zu Beginn des letzten Semesters kam im Einzelunterricht das Thema des Welterschöpfungstages auf. Die Tatsache, dass die selbsterneuerbaren Ressourcen der Erde schon so schnell aufgebraucht sind hat uns alle sehr ergriffen. Daraus entstand die Idee ein Konzert zu veranstalten und durch, sowie mit der Kunst möglichst viele Menschen auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Warum habt Ihr den Abend als Wandelkonzert konzipiert und was hofft Ihr, damit zu erreichen?
Die ersten Sammlungen der zum Thema passenden Programmpunkte führten recht schnell zu der Idee die vier Elemente als Gliederung des Abends zu verwenden. Ein Wandelkonzert von einer „Elementbühne“ zur nächsten erschien uns ansprechend und passend die verschiedenen Beiträge aller Fachbereiche unserer Hochschule zu verbinden.
Der Abend wird für jeden Besuchenden ein individuelles Konzerterlebnis sein. Das Publikum kann zwischen dem gemeinsamen Anfangs- und Abschlusskonzert aus einem bunten Angebot Reihenfolge und Anzahl an Beiträgen, die es erleben möchte, wählen. Außerdem wird Greenpeace mit Infoständen und Werkstätten, und ein Stand von Swiss Ebony mit nachhaltig gebauten Geigen und Gitarren im Foyer sein.
Wir erhoffen uns beim Publikum, durch die Mischung an Musik, Kunst, Informationen und Anregungen an dem Abend, die Dankbarkeit und das Bewusstsein für unsere Erde und den Umgang mit ihr neu zu wecken und zu schärfen, dass wir sie nicht als Selbstbedienungsladen sehen und behandeln.

Glaubt Ihr, dass Ihr die Botschaft im Rahmen eines Konzerts besser rüberbringt als beispielsweise, indem Ihr Flyer verteilt und auf den Zustand aufmerksam macht?
Ja, auf jeden Fall, da das Publikum das Konzert nicht auf dem Weg zur U-Bahn in die Hand gedrückt bekommt. Wenn jemand zu einem Konzert geht, nimmt sie oder er sich vielleicht mehr die Zeit und den Kopf sich auf das Thema einzulassen. Unsere Botschaft ist „erkennen, danken und bewusst handeln“. Unsere Mittel sind die Musik und Darstellende Kunst, die alle Sinne des Menschen erreichen können. Die Ausführung wird bestmöglich nachhaltig und ressourcenschonend sein, wobei uns Heiko Frieling, als Energiemanager sowie auch die gesamte Hochschule sehr hilft und unterstützt. Wir wollen Alternativen zeigen und dies anhand eines Konzerts, das auf die Problematik des Ressourcenverbrauchs und die Umwelt aufmerksam und sie zum Thema macht, aber jedem auch Interpretation freistellt.

Welche nachhaltige oder grüne Aktion hat Euch in den letzten Wochen besonders beeindruckt?
-Foodsharing
-Die App Too Good To Go
-Das ToGo-Becher-Pfandsystem des Cafés Gresso und Wackers in der Nähe unserer Hochschule
-Die zwei Unverpacktläden, die es bereits in Frankfurt gibt
-Fridays for future
-Kleidertauschpartys
-grundsätzlich bermerkbar geschärftes Umweltbewusstsein unseres Umfelds

Anmerkung der Redaktion:
Das Wandelkonzert zum Welterschöpfungstag, „McEarth – ein Selbstbedienungsladen“, findet statt am 16. Mai, 19.00 Uhr, in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Eschersheimer Landstraße 29, in Frankfurt.